Mein zweiter Tag in Antananarivo

Mein zweiter Tag hat mit einem französischem Frühstück auf der Dachterrasse des Gästehauses bei strahlendem Sonnenuntergang begonnen. Die Aussicht, der Kaffee, die warmem Sonnenstrahlen im Rücken haben die fast schlaflose Nacht wieder gut gemacht. Anschließend hat sich Menja glücklicherweise bereit erklärt mit mir in die Stadt zu gehen und ein paar Erledigungen durchzuführen. Er spricht ungefähr 20 Wörter englisch und so ist die Kommunikation wirklich recht interessant. ;)
Wir sind über den Markt geschlendert, bei dem mir Gewürzen, Musikinstrumenten, Kleidung, Sonnenbrillen und allerlei Steine, Muscheln und und und angeboten wurden. Etwas aufdringlich sind die Madagassen allerdings dann doch, ein “Non Merci” zum zehnten Mal scheinen sie nicht zu verstehen… Da ist dann Geduld und Ruhe gefragt. Aber freundlich sind sie dann doch allesamt, auch wenn man nichts kaufen möchte.

Ich habe mich dann mit lokaler Musik, Anti-Moskito-Spray und Malaria-Erste-Hilfe-Kit ausgestattet, für den Fall der Fälle. Als Dankeschön habe ich dann Menja zum Mittagessen eingeladen. Auch hier war das Essen wieder super günstig, was meinen angeschlagenen Geldbeutel richtig gefreut hat. 10 Euro für zwei Mittagessen, zwei Getränke + 2 Kaffee im Anschluss inkl. Trinkgeld. Hoffentlich gehts so weiter, das macht dann die teuren Flüge wieder wett.

Madagaskar – Mein erster Tag in Antananarivo

Ich bin von Johannesburg in 2,5 Stunden nach Antananarivo geflogen. Dort ist eine Zeitumstellung von +1 Stunde. Das Flugzeug war fast leer, erklärt auch irgendwie die teuren Flugpreise. :( Beim Ausstieg aus dem Flugzeug hat mir dann die Sonne gleich mal ins Gesicht gelächelt und der kleine Flughafen (bisschen größe als der von Rijeka, Kroatien) hat irgendwie seinen eigenen Charme. Die Menschen begrüßen einen sehr freundlich und es ging weiter ohne Probleme. In der Empfangshalle wurde ich dann von zig verschiedenen Taxifahrern mehr als nur freundlich empfangen. Jeder scheint der Beste Fahrer der Nation zu sein. ;) Nunja, inzwischen fühle ich mich stinkereich, da 2670 Ariary 1 Euro sind und ich nunja, nicht ganz Millionär bin, aber dennoch jede Menge Kohle in der Tasche zu haben scheine.

Meine Unterkunft ist sehr gemütlich in typischen Madagassischem Stil eingerichtet. Ich bin der einzige Gast und lasse mich somit von der Köchin im Haus verwöhnen. Das Abendessen (3 Gang) kostet mich 4 Euro. So lässt es sich richtig gut leben und das Essen schmeckt unwahrscheinlich gut.

Die beiden Mitarbeiter Menja und Petera haben dann Abends noch zu meiner mitgebrachten afrikanischen Musik ein bisschen Party gemacht. Das war richtig lustig, da die beiden mich nicht verstehen, und ich die beiden nicht. Meine französisch Kenntnisse sind richtig eingerostet und ich quäle mich noch ein bisschen. Mit englisch komme ich hier nicht wirklich weiter… Zum Glück habe ich das “Ohne Wörterbuch” dabei, somit kann ich mich wenigstens mit Händen, Füßen und Symbolen durchschlagen.

Mal sehen was mich die Tage erwartet…

Hike in die Drakensberge auf 3125 Meter

Meine vorletzte Station vor Madagaskar waren die Northern Drakensberge. Hier habe ich einen tollenGanztages Hike mit einer Gruppe unternommen und bin auf 3125 Meter hochgestiegen. Hinunter gings dann steil und auf verschiedenen gefaehrlichen Leitern den Fels entlang. Meine Knie haben mir dementsprechend anschliessend weh getan. ;) Die Aussicht und die Gegend lassen die Welt sehr klein erscheinen und ich habe dies genossen.

Millionenstadt Durban

Durban ist eine riesige Stadt. Beachtliche 8 Millionen Menschen leben hier, nicht gerade wenig und die Stadt wirkt irgendwie viel kleiner. Brett und ich sind mit dem Taxibus in die Stadt gefahren und haben uns den berühmten indischen Viktoria Markt angesehen. Es ist unheimlich interessant wie friedlich die Menschen auf diesem Markt miteinander umgehen. Kein Geschrei, wie man es von anderen Märkten kennt. Zwar is ein reges Treiben auf dem Markt, aber wir konnten ohne Probleme in aller Ruhe über den Markt schlendern und die vielen unterschiedlichen Angebote anschauen, auch wenn überhaupt nichts für mich dabei war. Interessant und etwas irritierend für mich war, dass manche Stände totgefahrene Baboons (Affen) und andere Tiere von der Straße auflesen und dann auf dem Markt verkaufen. Kuriose Sachen gibts… ;) Das Beste waren aber die Obststände, bei denen ich mich mit frischem und vorallem günstigen Obst versorgt habe. 5 Bananen für gerade mal 50 Cent. Das schmeckt dann gleich doppelt gut. :)

Coffee Bay – ein Hippieort der besonderen Art

In Coffee Bay hat mich ein komplett anderes Landschaftsbild erwartet. Die Landschaft wurde sehr grün und mit vilen runden Hügeln. In dieser Gegend wohnen Xhosa, die in ihren traditionellen runden Hütten leben. Die Menschen dort sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Essen schmeckt hervorragend und auch hier stehen die Trommeln hoch im Kurs. Ich habe mal wieder bei den Trommelaktionen mitgemacht und die Bude gerockt. Am nächsten Morgen haben wir dann einen 3 Stündigen Hike zum “Hole in the Wall” unternommen. Wir sind entlang der Küste bis zum besagten Loch in der Wand gewandert. Es ist schon recht beeindruckend wie sich alles zusammensetzt. Dort haben wir dann auch Delphine gesehen. Auf dem Rückweg sind wir dann auf einer abenteuerlichen Landstraße auf einem Pickup zurückgefahren und haben Abends wieder gut gespeist.

Chintsa – ein Paradies at Buccaneers

In Chintsa haben wir dann einen echten Traumstrand vorgefunden. Auch die Anlage war wunderschön und mit vielen Palmen ein echtes Paradies. Mittags haben wir gesurft, bei der Aktion ich leider meine Unterwasserkamera verloren habe. :( Aber es war dennoch sehr schön dort. Nachmittags dann Volleyball mit freiem Wein und Abends wurde gut feiert mit Trommelsounds, Tanz und jeder Menge Spass. Leider hat sich an diesem Abend unser “Trio” von Thij, dem Holländer verabschieden müssen, da seine Reise nach Mosambique weiter ging. Das Backpackers kann ich somit nur jedem empfehlen, der es gerne Idyllisch und Paradiesisch mag.

Besichtigung des Stormriver Mouths

Von Stormsriver habe ich mir dann noch das Stormsriver Mouth angeschaut, bei dem der Blackwater River im Meer endet. Dort verschmischt sich dann das schwarze Wasser mit dem blauen des Ozeans. Über einen kleinen Hike kommt man dann zu einer langen Hängebrücke von der man einen ausgezeichneten Blick in die Flussmündung hat.

Blackwater Tubing in Stormsriver mit anschließender Afterparty

Spannend war die Blackwater Tubing Tour in Stromsriver. Wir sind mit einer Gruppe den Stormsriver mit Gummischläuchen hinunter gepaddelt. Ausgestattet mit Wetsuits, Schwimmwesten und Helmen gings dann 3 Stunden den Fluss entlang. Dabei musste gepadelt, gerutscht, gesprungen und gelacht werden. Das Wasser war allerdings eiskalt und fast tiefschwarz. Durch die Pflanzen in der Umgebung färbt sich das Wasser Rot-gelblich und geht sehr schnell ins schwarze über. So sind wir von 8 Metern in tiefes schwarzen Wasser gesprungen.
Die anschließende Afterparty mit Jacuzzi und ein paar Drinks, haben die bisschen frieren aber wieder wet gemacht. Dabei habe ich sehr liebe Menschen kennen gelernt, die ich hier auch mal erwähnen möchte. Danke Isi und Thij, für die coole Woche. :)

Let’s go surfing and visit the Caveman

Ich habe surfen gelernt. Jonathan, mein Surflehrer, hat sich viel Zeit für mich genommen und geduldig mein selbst liebevolles “Rock n’ Fall” mit angesehen. Aber ich werde besser und versuche jede Gelegenheit zum surfen zu nutzen. Macht tierischen Spass.

Dann haben wir noch den Caveman in Wilderness besucht. Der Typ lebt wirklich in einer Höhle. Die Geschicht ist wirklich ein bisschen “weared”. ;) Ich sag nur Kokosnuss.